// von Boris Pfeiffer //
Die letzten drei Tage habe ich in Dresden verbracht. Beim Lesefest. Das war richtig schön, lebendig, Leute, ich habe so viele wache Kinder und Eltern getroffen wie es nur geht. Und das meine ich nicht im Sinne von, ich würde wache Geister erkennen, sondern das war gegenseitig! Aber pass ma uff: Von den steinalten Gebäuden in Dresden, voll schwarz, gucken einen so viele Steingesichter an wie – ich weiß nicht wie sonstwo noch. Sowas sehe ich sonst nicht. Und da oder dort war ich schon mal im Leben. Da sind so grimmige oder jedenfalls so furchteinflößende faces dabei, dass ich dreimal kieke, ob der nicht lebendig ist. Denn dann würde ich – abhauen oder selber Schwert zur Hand nehmen. Und genau in diesem Moment bekomme ich Lust, eine Geschichte zu schreiben über die, die diese Gesichter geschnitzt haben, in Stein. Warum? Für wen? Das waren doch bestimmt Auftragsarbeiten. Oder waren das ihre guten Freunde? Besonders gute Menschen? Verlorene Freunde? Träume von was?


// Der Verlag Akademie der Abenteuer wurde Ende 2020 gegründet. Hier fanden zunächst Kinderbücher ein neues Zuhause, die sonst aus dem Buchhandel verschwunden wären. Dies ermöglicht den Autorinnen und Autoren ihre Bücher auch weiterhin bei Lesungen vorzustellen und ihre Backlist zu pflegen. Irene Margil und Andreas Schlüter seien hier beispielgebend herzlich genannt. Schritt für Schritt kamen dann Neuveröffentlichungen hinzu. Seitdem sind über 80 Bücher von mehr als 20 Autorinnen und Autoren aus vielen Teilen der Welt erschienen – zweimal hochgelobt von Elke Heidenreich, einmal in den Musenblättern zum Buch des Jahres gekürt. Zuletzt das in vielen Zeitungen und im Radio begeistert besprochene Werk von Marcel Nobis ‚Echt progressiv bis voll krass‘. Alle Bücher des Verlags lassen sich finden im Überblick. //
Aus dem Verlag:















