// von Anita Rehm //
Gegen 10 Uhr fuhr ich am Samstag mit meiner Freundin Uschi in meinem Auto zum verabredeten Sommerfest um 15.00 Uhr bei Löcknitz nach Mecklenburg Vorpommern los. Der Plan war, zuerst kurz nach Polen zu fahren, günstig zu tanken und Zigaretten zu kaufen, dann weiter auf das Fest von meinen Freunden.
Das Navi führte mich über den Wedding und Pankow, dann sollte ich die Autobahn nehmen. Auf meinem Autodisplay erschien ein unbekanntes Zeichen und ich bemerkte, dass ich nicht mehr als 30 fahren konnte. Ich fuhr auf eine Tankstelle. Der junge Kassierer konnte nicht helfen. Aber gegenüber befand sich eine offene Werkstatt.
Hilflos schilderte ich das Problem. Da der Mechaniker nicht über genügende Deutschkenntnisse verfügte, dolmetschte ein türkischer Kunde, dessen Auto gerade von der Reparatur fertig war.
Die Diagnose an meinem Auto lautete: Drosselklappe am Motor defekt. Weiterfahren, zwecklos.
Also musste ich das Auto zum Reparieren in der Pankower Werkstatt stehen lassen.
Uschi und ich überlegten, mit der Bahn weiter zu fahren. Da machte uns der freundliche „Dolmetscher“ das Angebot, uns mit Benzinbeteiligung an unser Ziel zu bringen.
Sofort stimmten wir zu, holten unsere Sachen aus meinem Auto, stiegen in Yassins Auto und los ging’s von Pankow über die Autobahn.
Wir hatten auf der Fahrt tolle Gespräche und entdeckten gemeinsame türkische Freunde. Berlin ist und bleibt ein Dorf. Und wir sind die freundlichen Bewohnerinnen und Bewohner … Yassin, Uschi und ich.
Wie geplant, fuhren wir zuerst zum Auftanken nach Polen und anschließend bis vor die Tür auf das Fest bei meinen Freunden.
Es war genau 15.30, als wir ankamen. Wir wollten Yassin überreden mit zu feiern. Aber er wollte schnellstmöglich wieder zurück nach Berlin. 150 km lagen vor ihm.
Seine Hilfsbereitschaft und dieses Glück war natürlich das Gesprächsthema auf dem Fest. Danke, Yassin!
// Der Verlag Akademie der Abenteuerwurde Ende 2020 gegründet. Hier fanden zunächst Kinderbücher ein neues Zuhause, die sonst aus dem Buchhandel verschwunden wären. Dies ermöglicht den Autorinnen und Autoren ihre Bücher auch weiterhin bei Lesungen vorzustellen und ihre Backlist zu pflegen. Irene Margil und Andreas Schlüter seien hier beispielgebend herzlich genannt. Schritt für Schritt kamen dann Neuveröffentlichungen hinzu. Seitdem sind über 80 Bücher von mehr als 20 Autorinnen und Autoren aus vielen Teilen der Welt erschienen – zweimal hochgelobt von Elke Heidenreich, einmal in den Musenblättern zum Buch des Jahres gekürt. Alle Bücher des Verlags lassen sich finden im Überblick. //
Aus dem Verlag:













