// von Boris Pfeiffer //
Ich zitiere den Demagogie-Forscher Paul Sailer-Wlasits, der u.a. geschrieben hat: „Demagogie. Sozialphilosophie des sprachlich Radikalbösen“, Königshausen & Neumann, 2025, 224 Seiten. Hier sprach er mit dem Berliner Tagesspiegel:
„Populisten verzerren den politischen Diskurs durch Simplifikationen, erzeugen Feindbilder, Ressentiments und verstärken Antagonismen. Demagogen sind darüber hinaus in der Lage, politsprachlich zu manipulieren, zu polarisieren, zu eskalieren und – das ist eine meiner Hauptthesen – gesamtgesellschaftlich zu mobilisieren. Das macht sie so gefährlich. Demagogen verwenden Rhetorik als Waffe und bedienen sich bedenkenlos aller Mittel aktiver gesellschaftlicher Manipulation, inklusive systematischer Lügen, Täuschungsmanövern und haltloser Versprechen. Dazu zählt auch die Umkodierung von Wörtern. Hinzu kommen Kontaminationen von Wortbedeutungen, wie etwa das Präfix „Alt“-Parteien, die eine systematische Verzerrung von Realität bewirken soll. Mit bisweilen superlativischer oder auch subkutan toxischer Ausdrucksweise werden Ängste, Wut und politische Vorurteile geschürt. Damit soll auch die politische Urteilsfähigkeit der Gesellschaft herabgesetzt werden. Denn immer, wenn Krisen, Ressentiments und erschöpfte Gesellschaften zusammentreffen, bilden diese geradezu Einfallstore für demagogische Sprachtäter. Demagogie ist ein durchgängiges Phänomen der Menschheitsgeschichte. Die genannten Mechanismen funktionieren, von der antiken Agora über die christlichen Mobilisierungswellen der Kreuzzüge bis zur Social-Media-Timeline.
Demagogen lieben das Volk nicht, sondern inszenieren Volksnähe, um letztendlich mit dessen Hilfe zu triumphieren.
Zusätzlich stehen im Kontext des Demagogischen maßlose Erlösungsversprechen. Charismatisch aufgeladene Botschaften und solche, die Ängste des Zurückgelassenwerdens oder des Verlustes ansprechen, erreichen häufiger als andere Kommunikationsformen aufnahmebereite, unter Druck stehende Menschen. Dreiste Versprechungen bar jeglicher Umsetzbarkeit können erlösende Wirkung besitzen.

Herzliche Grüße, besonders an meine brandenburgischen Cousins. Bedenkt, was ihr tut.
// Der Verlag Akademie der Abenteuer wurde Ende 2020 gegründet. Hier fanden zunächst Kinderbücher ein neues Zuhause, die sonst aus dem Buchhandel verschwunden wären. Dies ermöglicht den Autorinnen und Autoren ihre Bücher auch weiterhin bei Lesungen vorzustellen und ihre Backlist zu pflegen. Irene Margil und Andreas Schlüter seien hier beispielgebend herzlich genannt. Nina Wegener für die kommenden Monate. Schritt für Schritt kamen dann Neuveröffentlichungen hinzu. Seitdem sind über 80 Bücher von mehr als 20 Autorinnen und Autoren aus vielen Teilen der Welt erschienen – zweimal hochgelobt von Elke Heidenreich, einmal in den Musenblättern zum Buch des Jahres gekürt. Alle Bücher des Verlags lassen sich finden im Überblick.
Der Verlagsgründer Boris Pfeiffer ist selbst einer der meistgelesenen Kinderbuchautoren Deutschlands. Er schrieb zum Beispiel die von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen als einzigartig gelobte historisch-fantastische Zeitreisensaga Akademie der Abenteuer, wie auch über 120 Bände für die beliebte Kinderbuchreihe ‚Die drei ??? Kids‘ mitsamt einigen Theaterstücken und einem Musical. Von ihm stammen: ‚Celfie und die Unvollkommenen‘, Die Unsichtbar-Affen oder ‚Das wilde Pack‘. (Diese 15bändige Geschichte werden André Marx, Boris Pfeiffer und Sebastian Meyer 2027 neu gestaltet im Verlag Akademie der Abenteuer neu herausbringen.)
Im Verlag Akademie-der-Abenteuer erschienen zuletzt von Boris Pfeiffer zusammen mit der Berliner Grafikerin Marika Voß der Band „Vom Träumen und Werden“ und mit der in Australien lebenden Malerin Michèle Meister die Gedicht- und Bildbände für Erwachsene „Erdenwege“ und „Arbeit am Paradies“. Ebenso frisch erschienen sind die von Holger Kugele eingesprochenen Hörbücher „Unsichtbar-Affen“ – Krimis für Kinder. Von Kindern mit großer Aufmerksamkeit gelesen wird Boris Pfeiffers vierbändige Ozean-Geschichte SURVIVORS, die von einem Schwarm bunt zusammengewürfelter Fische erzählt, deren gemeinsames Ziel es ist, den Klimawandel zu überleben. Sein Roman „Feuer, Erde, Wasser, Sturm – Zum Überleben brauchst du alle Sinne“ wurde in der Süddeutschen Zeitung als eines der zehn besten Jugendbücher des Jahres 2023 gewählt. Boris Pfeiffer arbeitet zur Zeit an einem neuen Roman und schreibt in neue Kinderbücher mit den Fußballvereinen der Deutschen Bundesliga, zuletzt mit Hansa Rostock, Hannover 96 und Union Berlin. Und demnächst erscheint auch wieder ein Band in Zusammenarbeit mit 16 Vereinen der Bundesliga, zweiten Bundesliga und dritten Liga! //
Aus dem Verlag:













